Knaben: zweimal teuer verkauft...

Die Spiele der Eislöwen Knaben in der Woche 10 endeten beide mit einer Niederlage. Ein Untergang war es aber weder gegen die Huskies am Montag,  noch gegen den Tabellenführer Mainz am Samstag.

 

Das erste Drittel beim Auswärtsspiel in Waldbronn ließ schlimmes ahnen nachdem die Huskies im Wesentlichen die Zone der Eislöwen hielten und der Keeper der Gastgeber nur durch einen schnellen Konter von Bennet ernsthaft geprüft wurde. Schafften es die Eislöwen einmal zu befreien, war die Scheibe meist schon in der neutralen Zone verzockt.  Die Huskies trafen drei Mal im ersten Spielabschnitt.

Das zweite Drittel begann mit einem schnellen Angriff von Bennet, der  den Schlußmann der Huskies herausforderte. Ein kurzes Aufbäumen, den der folgende Torreigen der Schlittenhunde zum  7:0 war durch nichts zu verhindern, was im spielerischen Repertoire der Eislöwen geboten ist. Die Huskies setzten sich mit einem körperlich überlegenen Team im Zweikampf durch. Dort wo kein Durchkommen war  konnten die Huskies  sich scheinbar blind auf ihr Stellungsspiel verlassen. Erstaunlich, daß die Partie fair blieb. Die Wieslocher Konter konnten abgefangen werden. In Minute 14 dann befreit Christine rechts und schickt  Leonardo auf die Reise. Dieser wird in Angriffszone gebremst, behauptet die Scheibe aber am rechten Bullykreis. Die Huskies stehen kompakt, Leonardo versucht es flach in’sGewühl , die Scheibe geht zwischen den Schonern des Goaliesdurch, ohne daß dieser reagiert. Schonmal nicht zu Null gespielt. Die Huskies verlängern eine Minute später auf 8:1. 

Bennet lässt sich von  Jannik noch zum 8:2 assistieren. Sein dritter Angriff bei dem kein Schlittenhund mehr mitkommt – jetzt ist endlich auch der Goalie mal besiegt.

Der letzte Abschnitt  zeigt,  wie wenig sich die Eislöwen vom Spielergebnis beeindrucken lassen.  Das Spiel verlagert sich deutlich ins Drittel der Huskies. Die Eislöwen riskieren mehr indem die Verteidiger jetzt tiefer stehen und die Befreiungsversuche der Huskies und damit die schnellen Konter verhindern. Die Rechnung geht auf. Jannik schiesst das 8:3. Bennet besorgt das Zuspiel nachdem er sich im Zweikampf hinter dem Tor durchsetzt. Vierzig Sekunden später klingelt es wieder  im Waldbronner Kasten als Jan zum 8:4 trifft. Wiesloch’s #15 hatte sich gar nicht erst auf das Hauen und Stechen vor dem Tor eingelassen sondern hatte sich klammheimlich hoch in den  Slot gestohlen,  während Leonardo am linken Bullykreis den Puck behauptete und zum Pass kam.

Die Huskies fanden zu alten Tugenden zurück aber  die Eislöwen hatten Morgenluft geschnuppert. Das 9:4 nach einem Passfeuerwerk vor dem Wieslocher Kasten. Zwei Minuten vor Schluß macht  Leonardo das fünfte und letzte Wieslocher Tor. Das Assist diesmal auf Nicolas, erster Scorerpunkt für den Wieslocher Verteidiger mit der #42.  Die Partie wird 10:5 für Waldbronn abgepfiffen – Strafzeiten Fehlanzeige. 

Im Spiel gegen Mainz war das physische Kräfteverhältnis nochmal  ungünstiger für die Eislöwen. Dennoch der erste Torschuß  ging auf den Mainzer Kasten durch Kapitän Leonardo in der 43 Sekunde. Mainz meldete sich mit zwei Kontern in den ersten beiden Minuten – aber zunächst noch fruchtlos.  Dann das 0:1 durch Mainz‘ #54.  Leonardo  besorgt das 1:1 in Minute sieben nach einem unaufhaltbaren Konter.  Die Jungwölfe verlängern auf  1:3. Eine Überzahl der Eislöwen  bleibt ungenutzt. Eine Unterzahl der Weiss- Gelben aber bringt zwei Großchancen hervor, Leonardo und Jannik fordern Mainz Keeper heraus. Mainz verlängert  eine Minute vor Ende des ersten Spielabschnitts auf 1:4. 

Das zweite Drittel ausgeglichen mit  je zwei Toren. Für Wiesloch treffen Bennet auf Zuspiel von Thibaud sowie Leonardo nach Beihilfe von Tim. 

Im  Schlussabschnitt zunächst zwei Treffer für Mainz , dann ist Schluß mit lustig, Mick und Colin zwar hart geprüft aber  die letzten 15 Spielminuten ausgeglichen mit gleichen Spielanteilen .

Damit bleibt Wiesloch noch das Spiel auswärts in Viernheim um noch einmal zu punkten. Der Kampf  der Eislöwen um Tabellenplatz drei ist schon jetzt Geschichte.  

GS

 

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