Mainz singt und lacht, Wieslocher Eislöwen unterliegen

Der frühe Vogel schlief noch, als sich die Eislöwen auf den Weg machten um mit den Mainzer Wölfen die Schläger zu kreuzen. Um 08.20 Uhr war das erste Bully und die Mannschaft von Dieter zeigte in den ersten Minuten viel Respekt vor dem Gegner, oder war es eher Müdigkeit!? Man stand einer pucksicheren Mannschaft gegenüber und nach 2.15 Minuten schlug es hinter Mick Abele im Kasten ein.

 

Der Wecker rasselte, alle aufgewacht, und es begann ein Spiel auf Augenhöhe, allerdings mit leichten Vorteilen für die Wölfe. Die Qualität der Eislöwen über  Kampf und Einsatz zum Spiel zu finden, brachte in Minute 7. Minute den Ausgleich. Bennet Bucher fährt hinter das gegnerische Tor und bedient den vor dem Tor stehenden Timo Klausnitzer mustergültig, so dass dieser nur einzuschieben braucht zum 1:1. Das Spiel schwappte munter hin und her, mit Chancen auf beiden Seiten, ohne Resultatveränderung aber viel Gewusel vor unserem Goalie, bis es in der 15. Minute 2:1 für Mainz hieß. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten (17. Min.), als erneut Timo mit dem Puck  von der blauen Linie Richtung Tor lief und mit einem Schlenzer ins kurze Eck den 2:2 Ausgleich markierte. Gleich darauf die Führung, nach einem Schuss von Jannik Kollenz stand Timo wieder richtig und konnte den Rebound einnetzen, 2:3  Führung, Hammer. Keine 20 Sekunden später jedoch der erneute Ausgleich, und man ging mit 3:3 in die Drittelpause.

Im 2.Drittel dauerte es gerade mal 1 Minute und die Mainzer Wölfe konnten wieder die Führung zum 4:3 übernehmen. Die beiden hochgewachsenen Blue Liner schossen sehr gut und brachten immer wieder Gefahr vor das Tor, das abwechselnd von Mick und Colin Sturm gehütet wurde. Die Eislöwen hielten dagegen und konnten in der 5. Minute durch Bennet, bedient von Jannik, erneut ausgleichen. Das 4:4 hatte nicht lange bestand und Mainz erhöhte in der 7. Minute auf 5:4, um 2 Minuten später erneut den Ausgleich zu kassieren. Jannik Kollenz, der seine Mannschaft immer wieder  nach vorne trieb, schoss aufs Tor, der Goalie kann nur abprallen lassen und Timo Klausnitzer stand wieder goldrichtig um den Puck letztendlich zu versenken. 5:5 und es blieb spannend. Mainz drückte und Wiesloch hielt dagegen, doch es kam was kommen musste. Das hohe Laufpensum und einige Unzulänglichkeiten in der Defensive forderten ihren Tribut, so dass die Wölfe in den letzten Minuten des Drittels 3x trafen (17., 18. Und 19. Minute) und man sich mit einem 8:5 in die Kabine begab.  Im letzten Drittel wurden die Blöcke umgestellt, in der Hoffnung, das Ruder nochmal rumreißen zu können. Doch nach 2 Minuten Spielzeit klingelt es erneut im Gebälk der Eislöwen zum 9:5. Den Rückstand in den Köpfen und mit Blei in den Füßen ließen sich die Eislöwen minutenlang im eigenen Drittel festnageln, ohne auch nur in die Nähe des gegnerischen Drittels zu kommen  Entlastungsangriffe wurden im Keim erstickt und man verteidigte mit Mann und Maus. Aufopfernd wurde alles gegeben und 3-4 vielversprechende Konter brachten leider keine Resultatverbesserung ein, aber auch Mainz scheitert mehrmals an den nun vollbeschäftigten Wieslocher Torhütern. In der 17. Minute war alle Müh vergebens und die Wölfe bauten Ihre Führung auf 10:5 aus. Zu guter Letzt konnte Jannik seine überragende Leistung in der 18.Minute noch mit dem 10:6 krönen. Ein starkes Match fiel am Ende etwas zu hoch aus und der Trainer wird einiges zu tun haben um den Spielern das im Eishockey wichtige Positionsspiel zu vermitteln.  

Trotz der Niederlage Hut ab vor der Leistung des Teams. Danke an die Trainer Dieter Knopf und Thomas Kollenz für die klaren Worte und last but not least unserem Jugendleiter Jochen Sturm, der kein Risiko scheut, unser Team vor Ungerechtigkeiten zu schützen. 

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