Open Air Eishockey in Wiesbaden

 

Ihr fünftes Saisonspiel bestritten die Knaben an einem verregneten 13.Dezember auf der Henkel Eisbahn in Wiesbaden. Die Ice Tigers hatten zum Rückspiel eingeladen.

Noch drei Wochen zuvor  hatte man zwei Punkte gegen die Ice Tigers in der Parkstrasse behalten können. Zunächst gab es aber ein Hindernis vom Eis zu räumen : Die Zamboni hatte  ihr Leben ausgehaucht.  Also schoben die versammelten Spielerväter den Havarist vom Eis. Der Regen hatte der Eisbahn einen halbwegs spielbaren Spiegel verpasst.

Zwei Reihen hatte Tigers Coach Stefan Hauzel zusammengetrommelt.  Wieslochs Coach Dieter liess sich heute von Co Alexander vertreten und der brachte drei Reihen mit.

Das Bully ging an die Tigers und schon nach 19 Sekunden durfte Zeitnehmer F rank Mäthe zum ersten Mal die Uhr anhalten nachdem Colin den ersten Torversuch mit der Fanghand entschärft hatte. 

Das Spiel ausgeglichen  wobei  die Gastgeber zunächst mehr vom Eis hatten, die Eislöwen aber hellwach, vernichteten eine Chance nach der anderen. Eine Unterzahl ab Minute 11 überstanden Dieters Jungs und konnten sogar zwei  Konter fahren. Ein hoher Stock seitens Wiesloch wurde in Minute  13 mit einem Penalty geahndet. Das Duell des roten Eisteufeltigers gegen Colin Sturm, konnte letzterer für sich entscheiden.  Nur eine Minute später aber der gleiche Spieler mit dem Führungstreffer für die Gastgeber nach einem schnellen Konter bei dem  die Tigers eine zwei- auf -eins Situation klug und ohne Hast für sich nutzten.  Eine gute Minute später, die Löwen wieder in der Defensive, befreien sich mit einem Weitschuß, den Wiesbadens Goalie  auf den Kasten kriegt und abprallen lässt. Fehler, weil Manuel allen Verteidigern voran schnell auf ihn zufuhr und die Scheibe auf’s Tor brachte.  Noch einmal lässt Wiebadens Goalie Nicolas abprallen aber Manuel hatte sein  Tempo  nicht abgebaut sondern kurvte ungebremst wieder vors Tor, holte sich die Scheibe am linken Bullykreis und diesmal  saß der Schuß.  Bei der gesamten Aktion war noch kein Verteidiger  in der Nähe.  Noch in der gleichen Minute gehen die Ice Tigers durch eine schöne schnell herausgespielte Kombination wieder in Führung.

Damit das erste Drittel mit 2:1 an die Ice Tigers. In der ersten Minute des zweiten Spielabschnitts dann die gleichen  Wiesbadener  Spieler nur das Torschütze und Assistent diesmal die Rollen tauschten.  1:3 aus Sicht Wiesloch. Eine Überzahl in Minute zwei  konnten  die Eislöwen nicht nutzen. Die Eislöwen jetzt offensiv stärker aber im Abschluß  zu ungenau.  Ein paar sehenswerte Heber von Jannik’s und Leonardo’s Kelle wurden eine Beute der Fanghand oder knallten in die Bande.   Erst in Minute  11 des zweiten Drittels krönte Jannik einen Alleingang mit einem  halbhohen Schuß. Der Wiesbadener  Verteidiger noch an Jannik dran aber die Scheibe war auf dem Weg. Keine Chance für den Schlussmann der Ice Tigers. Das Eis war zu diesem Zeitpunkt schon so zerfahren, daß  die Spieler häufig stolperten. Flache Schüsse von der blauen Linie versprangen und werden unberechenbar. In der 16ten Spielminute dann räumten unsere Eislöwen  ihren Gegner  nicht rechtzeitig weg  und ein alleingelassener Mick konnte die Scheibe nicht mehr sichern.  Das zweite Drittel geht wieder mit 2:1 an die Gastgeber.

Zur zweiten Drittelpause hatte Wiesbadens Eismeister der Eismaschine wieder Leben eingehaucht und so gab es für den letzten Spielabschnitt frisches Eis. Coach Alexander stellte auf zwei Reihen um, die mit klaren Offensivaufgaben auf’s frische Eis geschickt wurden.  Aber auch die Ice Tigers blühten auf guten Belag deutlich auf und die folgenden drei Treffer zum  2:7 Endstand aus Sicht Wiesloch fielen allesamt durch schnelle Konter. Gerade mal sieben Minuten waren gespielt.  Alex liess jetzt wieder alle Kinder spielen und siehe da: nichts mehr zu melden für die Ice Tigers.  Die Chancen auf Seiten der Eislöwen zum Teil schön herausgearbeitet aber  Wiesbadens Schlussmann behielt die Kontrolle. 

Verdienter Sieg im ersten Heimspiel  für die Ice Tigers. Eine faire Partie, die Schiedsrichter Sascha Wölfel zu jeder Zeit unter Kontrolle hatte.

Unsere Eislöwen konnten zwar nichts Zählbares mit nach Hause nehmen aber  Kampfgeist und Zweikampfstärke haben heute gepasst ! Weiter so Löwen!

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