Wiesloch vs Wiesbaden

Am 22.11.2014 um 8.30 Uhr trafen unsere Knaben Eislöwen auf ihren 3ten Ligagegner, den EV Wiesbaden. Nach einem verpatzten Spiel gegen den ERC Waldbronn am Donnerstag sollte diese Begegnung wieder den Kampfesgeist erwecken, den die Mädchen und Jungs eigentlich haben.  

 

Wiesbaden reiste mit 11 Spielern an. Wiesloch hatte 3 volle Blöcke. Die Partie wurde von den Unparteiischen Willi Stangel und Michael Bechtel gepfiffen. Nachdem alle ihre noch müden Knochen gereckt hatten, ging die Partie los. Das unsere Knaben am Donnerstag eine Niederlage einstecken mussten, merkte man ihnen nicht an. Sofort gingen sie in die Offensive und dominierten das Spiel aus der ersten Minute heraus, so dass es innerhalb weniger Minuten 1:0 durch einen Assist von Christine Sauerteig auf Nils Eppinger für unsere Eislöwen stand. Nach einem gewonnenen Bully von Marie Haas ging die Reise wieder in Richtung generisches Tor. Nach einem Assist von Naemi Tebbe auf Bennet Bucher zappelte zum zweiten Mal der Puck im Tor der Gegner. Dass Wiesbaden aber dagegen halten kann, wurde klar als kurz vor Ende des ersten Drittels durch die Nummer 90 der Anschlusstreffer fiel. Somit war der Pausenstand 2:1 für Wiesloch.Nach kurzer Ansage ging die Partie weiter. Nach dem Anpfiff machten unsere Löwen klar, wer der Herr im Hause ist und erzielten durch einen Assist von Marie Haas auf Jannik Kollenz das 3:1. Nun wurden unsere Eislöwen übermütig und vernachlässigten sträflich ihre Abwehr, was natürlich sofort mit einem Gegenkonter und Tor durch die Nummer 14 bestraft wurde. 3:2. Das Gegentor war das Zeichen, dass man mit der Leistung nicht nachlassen durfte. Leonardo erkämpfte sich den Puck und war nicht mehr zu bremsen, Schuss und Tor 4:2. Nach dem Anpfiff und verpatztem Spielaufbau kam Bennet Bucher, nahm den Puck an sich und zog, gefolgt von Jannik Kollenz, davon. Traumhafter Pass von Bennet auf Jannik und wieder musste der gegnerische Goalie hinter sich greifen 5:2. Das Spiel wurde nun etwas ruppiger und nach einem Ellenbogencheck durch Timo Klausnitzer musste dieser für 2 Minuten auf die Bank. Dies nutzte Wiesbaden aus und erzielte durch die Nummer 14 das 5:3.

Nach mehreren vergeblichen Torschüssen durch Jannik und Leonardo konterte Wiesbaden erneut und erzielten das 5:4 durch die Nummer 90. Dies war auch der Pausenstand.Das dritte Drittel sollte das nervenaufreibenste von allen  werden. Anpfiff Konter durch Wiesbadens Nummer 14 und Tor 5:5.Die Spieler, schon sichtlich gezeichnet vom vielen Laufen, vernachlässigten wieder die Verteidigung des eigenen Drittels, was Wiesbaden wieder durch die Nummer 90 bestrafte und mit 5:6 in Führung ging.Das Spiel nahm zum Ende hin an Dramatik so zu, dass einige Eltern dem Infarkt schon nahe standen.5 Minuten vor dem Abpfiff  standen die Eislöwen wieder einmal vor dem Tor der Gegner, Christine mit einem scharfen Blick, Pass zu Leonardo, der den Puck im Tor versenkte 6:6. Nun wurde von beiden Seiten versucht mehrere Konter zu fahren, was aber immer wieder an der Abwehr scheiterte. In einem unbeobachteten  Moment schlug Bennet wieder zu, schnappte sich den Puck und spurtete davon, gefolgt von Manuel Sauerteig. Bennet erreichte das gegnerische Tor noch vor allen anderen, war aber zu schnell und verlor den Puck, der an die Bande ging, setzte nach und zog mit dem Puck hinter dem Tor vorbei, wo Manuel schon mit dem Schläger parat stand und zog durch….Tooooorrrr 7:6. Jetzt brachen noch 2 bange Minuten an, in der Wiesbaden noch durch die Nummer 90 auf unser Tor schoss, aber Collin mit einem Save abschloss. Nils bekam kurz vor Abpfiff noch eine Strafe von 2 Minuten wegen Bodycheck und schwächte die Mannschaft noch um einen Mann. Diese konnte aber durch vollen Einsatz den Gegner bis zum erlösenden Schlusspfiff ausbremsen.

Glückwunsch zu einem durch Mannschaftsstärke gewonnen Spiel.

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