Auftaktspiel der Knaben

Das erste Spiel der Eislöwen in der NwHL2 war am 25. Oktober auswärts gegen Eppelheim. Der ECE steigt heuer in die Nachwuchshockeyliga ein. In den letzten Jahren gab es sportlich wenig Berührungspunkte zwischen EHC und Eppelheim. Für einige Eislöwen war es eine Rückkehr zum Club ihrer Kleinstschüler- oder Laufschülerzeit. Andere blicken auf die Spielgemeinschaft Eppelheim/Wiesloch zurück die 12/13 bei den Laufschulturnieren der Kidz on Ice Initiative bestand.

 An diesem Samstag aber ging es um eine Standortbestimmung in der NwHL2. Entsprechend nervös gingen die Eislöwen aufs Eis. Aber schon beim Einlaufen fingen sich Dieters Mädels und Jungs. Drei ganze Reihen hatte Wiesloch aufzubieten, der ECE mußte mit zwölf Feldspielern bestmöglich kombinieren.  Ein Blick auf den Spielbericht zeigte zwei altersmässig ausgeglichene Teams was die Feldspieler anbetraf. Das Tor der Gastgeber wurde von zwei U10 Spielern gehütet. Nils holte sich das Bully aber der Aufbau wollte nicht  gelingen und so traf man sich im Drittel der Eislöwen. Diese konnten die Zone nicht klären, Eisbär Lasse holte sich die Scheibe am rechten Bullykreis und assistierte Eisbär Robin zum 0:1. Nichts zu machen für Wieslochs Schlussmann, nicht einmal 90 Sekunden waren gespielt.

Wieslochs zweite Reihe war jetzt dran. Die Weiss-Gelben jetzt mit mehr Spielanteilen aber Eppelheim kontergefährlich. Zweimal mußte Schiri Sven ein Abseits der Eisbären abpfeifen. In Minute sechs schließlich die Gastgeber mit einem Mann zu viel auf dem Eis. Die folgende Überzahl konnte Wiesloch nicht nutzen.  Statt Powerplay fingen die Eislöwen einen Konter aber dieses Mal kein Raum für Pässe im Verteidigungsdrittel.  In Minute neun setzte Bennet sich 1 gegen 2 durch und zimmerte den Puck links unter die Latte. Ausgleich für die Gäste.  Minute 12, höchste Zeit für die erste Reihe zum Wechsel zu fahren aber Eppelheim hielt das Wieslocher Drittel. Die Scheibe kam rechts auf Manuel der konnte aus dem Drittel rausfahren aber die Stürmer fuhren zum Wechsel. Statt tief zu spielen und seinerseits bzudrehen, biss er sich bis hinter das Tor der Gastgeber durch. Jetzt auch die zweite Reihe zur Stelle. Harter Pass auf den heranstürmenden Jannik, der zum 2:1 verwandelte. Zwanzig Sekunden später: Die Eislöwen hatten sich das Bully geholt und Wieslochs Robin lochte nach einem energischen Alleingang zum 3:1 ein. 

In Minute 19 eine Strafzeit für die Gastgeber.  Auch das folgende Bully konnten die Eislöwen sich holen. Jannik versuchte es alleine, aber bedrängt. Yves lauerte im Slot und bekam Janniks Pass auf die Kelle.  Noch bevor die Eisbären Wiesloch’s #5 wegräumen können zieht dieser auf die Stockhandseite ab. Eppelheims Schlußmann reagiert noch aber da zappelt die Scheibe schon im Netz. Glückwunsch an Yves zum erster NwHL Treffer! Der ECE damit wieder komplett. Das folgende Bully nahm Marie und schickte Thibaud auf den Weg. Nichts war’s mit dem Abschluß Wiesloch’s # 22 links an der Bande gestellt aber konnte die Scheibe behaupten. Ein Pass auf Marie, die hoch im Slot lauerte kam durch. Diese setzte sich eine gegen einen durch und zockte den Goalie auf die Schoner. Nichts mehr zu retten für Eppelheims Schlußmann.  Schiri Sven pfiff die Kiste für seine ehemalige Laufschülerin. Chapeau zum erster Treffer im gleichzeitig ersten Ligaspiel für Marie!  Die Uhr zeigte 19:38. Die Drittelpause dürfte Eppelheims Coach Thomas genutzt haben, seinen Schützlingen die Richtung zu weisen. Im  zweiten Spielabschnitt die Eisbären mit markanter Körpersprache. Auf Seiten der Eislöwen hatte Manuel mit Nils getauscht und spielte Center. Er war es auch der die Scheibe ins Angriffsdrittel brachte. Hinter dem Tor dann aber erst mal Spielunterbrechung wegen Bandencheck gegen Wiesloch’s #12.

Das folgende Powerplay fruchtlos.  Mehrere Schüsse von Wieslochs erster Reihe endeten am Pfosten oder in der Fanghand von Michi im Tor des ECE. Auch die zweite Reihe schien sich die Zähne an der kompakt stehenden Eppelheimer Abwehr auszubeissen. Keine zehn Sekunden Überzahl standen noch an, als Max sich den Befreiungsschlag an der blauen Linie wegfischte und sich ohne Hast in Schussposition brachte. Die Scheibe kam auf Jannik der seinen zweiten Treffer erzielte. Spielstand mittlerweile 6:1. Die Eisbären kamen jetzt besser ins Spiel und brachten einige brandgefährliche Konter an.  Das Spiel ausgeglichen und schnell. Die zahlenmäßige Überlegenheit des EHC war von Vorteil weil die Gastgeber das Tempo nicht ewig hochhalten konnten. Schrecksekunde als Eppelheims Goalie Torben nach einem Rumpftreffer auf dem Eis liegenblieb. Er konnte aber weiterspielen. In Minute 14 steht Luca goldrichtig am rechten Pfosten, fischte einen Abpraller weg und schoss flach. Eisbär Torbens Schoner auf dem Eis aber die Scheibe ist durch. Erster Treffer in der ersten NwHL Begegnung für Wiesloch’s #16 der sich damit für sein beherztes, engagiertes Spiel belohnte. So manchen Check hatte er wegstecken müssen.  A propos Checken. Beide Teams schenkten sich nichts aber blieben von der Strafbank weg.

In der letzten Spielminute im zweiten Drittel Puckverlust in der neutralen Zone. Eppelheims #21 zog einsam davon, kein Eislöwe mehr zwischen sich und Colin im Gehäuse des EHC.  Den Atem der Verteidiger im Nacken zog Eisbär Tim aus vollem Lauf ab, aber Colin zur Stelle.Beim Stand von 7:1 für Wiesloch ging es in die Drittelpause. Im letzten Drittel die Eisbären wild entschlossen, die Eislöwen nicht davonziehen zu lassen. Nach 38 Sekunden der Anschlußtreffer für die Gastgeber. Einmal mehr Eisbär Robin mit einem Heber. In Minute vier stellt Eislöwe Robin den alten Abstand wieder her. Beide Teams neutralisierten sich aber konditionell gezeichnet. Der ECE mit einem Befreiungsschlag aus dem eigenen Drittel. Keiner der Blauen hat mehr die Kraft hinterherzugehen um das Icing zu vermeiden. Der Pfiff besiegelt: unerlaubter Weitschuß, die Gastgeber durften nicht wechseln. Eppelheims Coach nahm die Auszeit um seinen Jungs, die pumpend an der Bande standen, eine Pause zu gönnen. Das Spiel kippte in Minute 15 als Jannik zum 9:2 traf. Keine zwanzig Sekunden später verlängerte Marie. In Minute 16 liess Bennet sich von Matthew zum 11:2 assistieren. Damit erster Scorerpunkt für Matthew der an diesem Tage in der NwHL debütierte.

In Minute 17 dann lupfte Manuel den Puck in die Maschen, der Assist ging auf Tim. Je ein Treffer von Jannik und Bennet schraubten das Ergebnis auf 14:2.  Damit konnten die Dieters Mädels und Jungs das erste Saisonspiel für sich entscheiden. Respekt verschafft aber haben sich nicht nur die Weiss-Gelben. Auch die Gastgeber haben sich bis zum Schlußpfiff grimmig gegen einen Gegner gestemmt der in Summe mehr Großfeldspraxis mitbrachte und noch dazu zahlenmäßig komfortabler unterwegs war.  Mit dem ECE dürfte in dieser Saison zu rechnen sein! Indessen haben sich die mitgereisten Gäste, Eltern und Großeltern ehrlich willkommen gefühlt. Mit einem Satz resümiert: An diesem 25. Oktober haben die Eislöwen auswärts bei Freunden gespielt.

GS 

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