Knaben: Zweibrücken/Mainz vs. Wiesloch

Am Samstag 2 November 2013 machten wir uns auf den Weg nach Zweibrücken um ein NHL Spiel gegen die Spielgemeinschaft Zweibrücken/Mainz auszutragen.


Durch Koordinationsprobleme innerhalb der beiden Ortsansässigen Vereine standen unsere Gegner schon eine halbe Stunde bevor wir kamen auf dem Eis und Spielten sich warm.
Nachdem sich unsere Eislöwen in Windeseile umgezogen hatten und sich ohne Puckberührung warmgelaufen hatten ging die Partie los.
Etwas verschlafen und sich ihrer Mannschaftsstärke nicht bewusst gingen unsere Eislöwen in das erste Drittel. Nach einigen Spielminuten und ein paar Klärenden Worte fanden sie zum größten Teil zu ihrer gewohnten Spielstärke zurück.
Das Spiel nahm richtig Fahrt auf und unsere Eislöwen machten ihrem Namen alle Ehre so dass in der 9ten Spielminute Bennet Bucher den ersten Puck im gegnerischen Tor versenken konnte.
Nun waren alle Wach und die Partie steigerte sich zu einem wahren Krimi.
Spielminute 7 wurde durch einen Ellenbogencheck von der Nummer 46 aus Zweibrücken beendet und ging damit für 2 Minuten auf die Bank.
3 Minuten danach fiel das 1:1 durch die Nummer 59.
Kämpferisch ging es danach weiter was mit dem Führungstreffer 1:2 durch Aaron von Pilgrim belohnt wurde.
Zweibrücken gab jedoch nicht auf!
45 Sekunden vor Ende des ersten Drittels schoss die Nummer 1 noch den Ausgleich zum 2:2.
Alle waren etwas geschockt und damit gingen wir auch in die Drittelpause.

Nach ein paar aufmunternden Worten fassten alle den rechten Mut und gingen in das zweite Drittel, dass das erste an Tempo weit überragte.

Aber nun legten unsere Löwen los und schossen in der 5ten Spielminute durch Jannik Ruprecht das 2:3 und nach heftigen Kämpfen auf dem Eis das 2:4 in der 6ten Spielminute durch Aaron von Pilgrim. Die Spielgemeinschaft Zweibrücken /Mainz ließ sich durch das Ergebnis nicht entmutigen und Schossen in der 10ten Spielminute das 3:4 durch die Nummer 50.
Bei einem Gegenkonter der unsere Mannschaft überrannte konnte sich unser Spieler Robin Ruprecht noch an den Gegner heranarbeiten. Bei dieser Aktion verlor er seinen Schläger vor unserem Tor, genau vor den Füßen des Gegners, der im Puck Besitz war und kassierte dafür einen Penalty, der dann zu einem Gegentreffer führte. Damit stand es jetzt 4:4. Jetzt bestrafte uns der Schiedsrichter gleich mit 2 Strafen was allerdings nicht Regelkonform war, in dem er Robin dann auch noch für 2 Minuten auf die Strafbank schickte. Somit mussten unsere Eislöwen wieder in Unterzahl spielen was sie auch mit sehr großer Disziplin machten.
Ob diese und auch weitere Schiedsrichterentscheidungen so Richtig waren lasse ich einfach mal im Raum stehen.

Der Gegentreffer wirkte sich aber auf die Spielleistung unserer Eislöwen negativ aus was uns dann
einen weiteren Gegentreffer einbrachte zum 5:4. Mit diesem Ergebnis gingen wir in die zweite Drittelpause.
In der Drittelpause gab ich bekannt das es nach einem erneuten Gegentor Personelle Veränderungen
geben wird.
Schon in der ersten Spielminute im letzten Drittel fiel durch die Nummer 59 das 6:4 gegen uns.
Nun war Schluss mit Lustig.
Nach einer Personellen Veränderung ging es weiter.
Unsere Eislöwen drehten jetzt nochmal richtig auf was mit einem 6:5 durch Daniel Hettich In der 8ten Spielminute belohnt wurde. Der Kampf ging weiter und das Spiel wurde rauer was dazu führte das auch schon einmal der Gegner seine Handschuhe von sich schmiss und den Kampf auf einer anderen Ebene weiter führen wollte, was aber unsere Eislöwen unbeeindruckt lies. Der Wille zum Sieg war so stark das dies noch den Ausgleich mit 6:6 durch Bennet Bucher nach einer Steilvorlage von Jannik Ruprecht In der 13ten Spielminute mit sich brachte.
Was uns nun geboten wurde war Eishockey vom Feinsten. Jeder Puck wurde verbissen umkämpft,
jeder Zweikampf wurde bis zum letzten ausgefochten. Deshalb gab es in der 15ten Minute eine Strafzeit wegen Ellenbogencheck ausgeführt von Jannik Ruprecht nochmal 2 Minuten.
Wie schon gesagt, das Spiel wurde rauer so dass in kurzem Abstand die Nummer 54 wegen Behinderung auf die Generische Strafbank geschickt wurde.
2 Sekunden vor Schluss der Partie musste Lars Knopf wegen Beinstellen das Eis verlassen.
Nach Herzinfarktverdächtigen letzten Spielminuten blieb es bei einem für beide Seiten fairem 6:6 Endstand.
Ich habe selten ein so Temporeiches und Spannendes Spiel von unserer Mannschaft gesehen wie dieses. Alle haben bis zum Schluss als Mannschaft zusammen gehalten und einmal mehr gezeigt dass der Teamgeist überragend ist.


 Colin Sturm, Jan Knopf, Dieter Knopf

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