Eislöwen holen den Mainzer Kids Cup

Einen frühen Start gab es für  elf Kleinschüler am Sonntagmorgen den 11. Januar 2015 zum Kids Cup in Mainz. Die Jungwölfe hatten neben den Eislöwen, die Darmstadt Dukes sowie die Ice Tigers aus Wiesbaden eingeladen.

Nachdem Mannschaftskapitän Manuel das Warmup übernommen  und alle eingekleidet waren, ging es gegen die Ice Tigers los.

Wiesbaden hatte wieder ein junges aber großes Team mitgebracht und allein der Größenunterschied war schon ein gewichtiger Vorteil für die Eislöwen.  Alle Tore aufzuzählen führt hier zu weit, jedenfalls ging die Partie mit 20:1 an Wiesloch. Neben Lennart, Elias, Lovis  und Julia trugen auch Devin und Manuel zum Erfolg bei.  Letztere waren erstmals zusammen im Sturm auf dem Eis und nahmen die Gelegenheit wahr ihr Passspiel abzustimmen.  Louis Wagner nahm das Momentum aus dem erfolgreichen Lauschulturnier  Tags vorher mit und steuerte neben einer engagierten Abwehrleistung auch das Assist zum zwischenzeitlichen 18:0 bei.

Colin und Maxi teilten sich die Zeit zwischen den Pfosten . Colin schaffte in seiner Hälfte das shot out. Maxi vernichtete je eine Wiesbadener Grosschance in Minute neunzehn und zwanzig.  Zehn Sekundenvor Schluß  dann aber doch der Gegentreffer durch Ice Tiger #4. Die Abwehr war wohl schon im Siegerstaumel.

 

Spiel 2 ging gegen Gastgeber Mainz. Die Jungwölfe heute mit Verstärkung von den Eifel Mosel Bären. Insgesamt drei hochmotivierte Reihen, die Coach  Dimitri gegen zwei Reihen Eislöwen ins Rennen schickte.

Coach Gilbert stimmte sein Team auf einen harten Schlagabtausch ein und sollte recht behalten. Neben einem  soliden Goalie hatten die Jungwölfe vor allem eine pfeilschnelle Offense rund um die Fichtner Brüder und  Constantin Code. Alles Spieler, die den Löwen noch aus einer Spontanspielgemeinschaft ein Jahr zuvor bekannt sind. Vom Bully Weg aber das Torglück auf Seiten Wiesloch, nachdem  Elias nach Puckverlust in der Angriffszone klärt. Wieslochs  #51 nimmt Anlauf , wie abgesprochen bleibt Devin im Slot,  Manuel bleibt zurück um einen möglichen Konter entschärfen zu können.  Elias setzt sich einer gegen zwei durch und bringt seine Farben in Führung. Fünfundreissig Sekunden sind gespielt. In Minute acht und zehn je einmal ein Treffer auf das Stürmergespann  Devin / Manuel.

Dann kommt Mainz zurück und markiert den Anschluß nach einem unaufhaltsamen Alleingang durch den Jungwolf mit der #7.  Lovis und Lennart gelingt es den alten Abstand Sekunden vor Schluß wiederherzustellen. Die Partie wird 4:1 für Wiesloch abgepfiffen.

 

In der dritten Begegnung dann die Dukes. Erst die zweite Begegnung der Saison gegen die Hessen. Im Heimturnier in Wiesloch hatten die Grafen den Eislöwen beinahe den Schneid abgekauft, hatten also noch eine Rechnung offen.  Die Weiss-Gelben aber mit zwei Siegen in der Tasche und breiter Brust. Devin gewinnt das Bully, die Scheibe kommt auf Manuel. Letzterer legt sich das Hartgummi noch zurecht um es  dann mit einem kräftigen gezogenen Schuß in die Darmstädter Maschen zu zimmern. Vier Sekunden zeigte die Uhr.  Es folgte ein enges Spiel , die physisch härteste Begegnung des Turniers aber Wieslochs Abwehr  steht eng am Mann. Kein Aufbau wird den Dukes gegönnt. Die Schüsse auf’s Wieslocher Tor sind rar, Colin behält die Kontrolle. In Minute sieben eine Schrecksekunde, Wieslochs Goalie im Getümmel zu Boden gegangen. Ein Stockende hat Colin unter der Maske getroffen. Maxi muß früher als geplant auf’s Eis. Dort derweil mehr Spielanteile für die Eislöwen. Sechs weitere Treffer müssen die Dukes bis Minute  neun hinnehmen,  dann Darmstadt im Vorwärtsgang. Duke Nummer 11 mit dem Anschluß in Minute zehn. Die Eislöwen noch einmal  mit einem Treffer des Gespannes Devin / Manuel. Sieben Sekunden vor Schluß noch einmal Darmstadt mit dem Tor durch # 18 zum  8:2 Endstand.

Jetzt konnten die Eislöwen mal 5 Minuten Durchschnaufen bevor das Endspiel um Platz 1  anstand.

Gegner einmal mehr die Jungwölfe. Diese hatten sich im letzten Vorrundenspiel sicherlich weniger verausgabt, jedenfalls  kamen Dimitri’s Jungs mit mächtig Energie aus der Kabine. Wiesloch zunächst in Führung durch einen Treffer von Manuel. Dann ein Schlagabtausch bei vollem Tempo.  Die Eislöwen ziehen das Spiel auseinander aber allzu oft kriegt ein Jungwolf die Kelle dazwischen.  Alle helfen jetzt in der Verteidigungszone aus.  Eisern halten sich Jogi’s Jungs an die Devise:  Niemals vors Tor klären! Die Wieslocher Kiste jetzt öfters mal verschoben.

Gegen Spielmitte dann: ein Querpass von Manuel für Elias, zu zaghaft geschossen, Jungwolf Constantin greift sich die Scheibe im vollen Lauf. Manuel macht sich auf die Verfolgung und  fährt Constantins Kanadier nach links parallel mit. Kein Check, aber Manuel schlägt dem Jungwolf  den Puck weg. Mit einem Schritt ist Constantin über Manuels Schläger und stolpert, purzelt  über seinen Gegner und bleibt mit Schmerzen liegen. Spielstopp.  Zum Glück keine Verletzung.  Mainz stürmt unbeeindruckt weiter, holt sich in Minute vierzehn einen umjubelten Ausgleich.

Die letzten sechs  Minuten kämpfen beide Teams auf letzter Rille. Verwarnung an Wieslochs #47 für hohen Stock.  In Minute siebzehn dann der Siegtreffer durch Devin.  Die Eislöwen jetzt gezeichnet durch die schnelle Gangart zwei gegen drei Reihen aber das Spiel bleibt fair.  Der Schlußpfiff beendet einen Eishockeykrimi der Saison 14/15.

 Damit Turniersieg für die Equipe Oechsler!

Getroffen haben für die Weiss-Gelben: Manuel  zwölfmal, Devin neunmal, Lovis  mit sechs Treffern, Lennart, Julia und Elias jeweils  zwei Kisten. Ein Tor ist dem vielbeschäftigten Schreiber abhanden gekommen . Fleiisigster Assisten War Manuel mit sechs Beihilfen gefolgt von Devin mit vier und Lennart mit drei. Je einmal haben sich Louis, Lovis, Julia und Elias zum direkten Mittäter gemacht.

Insgesamt haben die Eislöwen eine gekonnte Teamleistung gezeigt, tolle Pässe gespielt und sich energisch vor Ihren Goalie gestellt.  Eines aber kann  man nicht trainieren: den unbekümmerten Siegeswillen mit dem die Eislöwen  in letzter Zeit aufspielen. Es hat grosse Feude gemacht  an diesem Sonntagmorgen am Bruchweg  dabeigewesen zu sein!

Chapeau an Tristan und Dirk für das  toll organisierte Turnier! Den Modus mit Plazierungsspiel hat man im Kids Cup lange nicht mehr gehabt – gut war’s!

Für die Eislöwen Kleinschüler geht es am siebten Februar weiter, wenn es in der Parkstrasse heisst:   Let’s get Ready to Rumble!

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